Polizeitag Düsseldorf
Wir sind nicht mehr im Frieden, aber noch nicht im Krieg. Ist das dann Phase 1.2?
Die Hybridität der auf die deutsche Sicherheitsarchitektur klaffenden Herausforderungen zeigt, wie verletzlich unsere Gesellschaft ist. Gewalt abseits der klassischen Radikalisierungen, Cyberangriffe auf Kritische Infrastrukturen, Desinformationskampagnen – die Möglichkeit des Eintritts des Verteidigungsfalls tritt näher. In solchen Lagen ist die Polizei mehr als nur Hüterin der öffentlichen Ordnung – sie ist das Rückgrat der Inneren Sicherheit und unverzichtbarer Partner in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit.
Wenn digitale Attacken die Versorgung gefährden oder staatliche Strukturen unter Druck geraten, muss die Polizei handlungsfähig bleiben und gleichzeitig die Grundrechte schützen. Sie koordiniert Kräfte, sichert Kommunikationswege, hält die öffentliche Ordnung aufrecht und schafft Vertrauen in einer Zeit, in der Unsicherheit dominiert. Ihre Rolle ist nicht nur operativ, sondern strategisch: Sie verbindet zivile Sicherheitsakteure.
Der Polizeitag Düsseldorf rückt in den Mittelpunkt, wie die Polizei ihre Führungsrolle in Krisen ausbauen kann. Welche Strukturen und Schnittstellen notwendig sind, um gemeinsam mit Bundeswehr, Behörden und Wirtschaft resilient zu handeln und wie effektiver Gefahrenprävention und -abwehr funktioniert?
Sicherheit geht nur gemeinsam – und die Polizei steht im Zentrum dieser Verantwortung. Diskutieren Sie mit uns, wie wir diese Rolle stärken und die Zukunft der Sicherheitsarchitektur gestalten.
Thema: ZMZ Zwischen Phase 1 und 2 – Zivile Sicherheit geht nur gemeinsam
Gesamtmoderation: Dieter Wehe, Inspekteur der Polizei Nordrhein-Westfalen a.D.
Veranstaltungsort: Maritim Hotel, Maritim-Platz 1, 40474 Düsseldorf
Veranstalter:
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